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Panzanella – Der toskanische Brotsalat für laue Sommerabende

Die letzten Tage hatten es ja ganz schön in sich! Mit Temperaturen weit über 30 und strahlender Sonne haben sie uns endlich den lang erwünschten Sommer gebracht. Wir haben die Zeit genutzt, um mit Freunden und Familie auf der Terrasse zu sitzen und den Abend mit bestem Essen sowie unseren Lieblingsweinen ausklingen zu lassen.

Ein ganz besonderes Highlight war hierbei der Panzanella, d.h. die toskanische Interpretation des Brotsalates, wobei wir ihn dieses Mal in leicht abgewandelter Form – genauer gesagt mit Sardinen anstelle von Kapern – zubereitet haben. Das Gericht ist super einfach umgesetzt und somit genau das Richtige, wenn es mal schnell gehen muss oder sich spontan Gäste angekündigt haben. Doch sieh selbst: Wir wünschen dir ganz viel Spaß beim Nachkochen und noch ein paar wunderbare Sommerabende.

Zutaten-Brotsalat

Die Zutaten (4 Personen)

- 600g Ciabatta- oder anderes Weißbrot
- ein Strauch Kirschtomaten (ca. 10 Stück)
- 1 Chili
- 1 Bund Basilikum
- 2 kleine, eingelegte Sardinen
- Schwarze Oliven
- 1/2 rote Zwiebel
- 5 EL Olivenöl
- 3 EL Rotweinessig
- 1 Knoblauchzehe
- Salz
- Pfeffer

Unsere Hauptzutat: Das Brot

Damit der Panzanella ein wahres Highlight wird, setzt du am besten auf ein Brot, das besten Qualitätsstandards entspricht und somit reichlich Eigengeschmack mitbringt. Schneide es in ca. 1cm dicke Scheiben und breite es auf einem Backblech aus. Dann schiebst du das Brot in den bereits zuvor auf 200° vorgeheizten Ofen, in welchem du es dann goldbraun röstet. Bleib am besten in der Nähe des Ofens, da es ziemlich schnell geht und das Brot nicht zu dunkel werden sollte. Anschließend lässt du die Brotscheiben auskühlen und zupfst sie in mundgerechte Stücke. Gib diese bereits jetzt in die Salatschlüssel, die du auch später verwenden möchtest.


Die Highlights: Saftige Tomaten und duftender Basilikum

Damit der Panzanella einen herausragenden und mediterranen Geschmack bekommt, setzen wir auf fruchtig-intensive Kirschtomaten und wunderbar duftenden Basilikum. Viertele die Kirschtomaten, denn so kann genug Saft austreten, der sich mit dem Brot verbindet. Hack den Basilikum grob. Gib beides zum Brot in die Salatschüssel und misch alles kurz durch.

Hacken-des-Basilikums

Anschließend hackst du die Chili ganz fein. Entferne jedoch in jedem Fall zuvor die Kerne. Die halbe Zwiebel schneidest du in hauchdünne Scheiben, die du anschließend mit den Fingern leicht auseinander ziehst, wodurch sich ganz feine Scheiben bzw. Streifen ergeben. Die Chili, eine fein gehackte Knoblauchzehe und die Zwiebelstreifen fügst du ebenfalls in die Salatschüssel hinzu. Die entkernten Oliven kannst du ganz nach Belieben ergänzen. 

Unsere Variation: Eingelegte Sardinen

Im toskanischen Original wird der Panzanella mit Kapern zubereitet. Wir setzen bei unserer Interpretation auf eingelegte Sardinen, wodurch das Gericht natürlich wieder für all jene ins Spiel kommen, die Kapern nicht ganz so gerne mögen. Natürlich können auch beide Zutaten (dann jeweils etwas weniger) verwendet werden. Hack die Sardinen ganz fein und gib das Ganze zum Brotsalat. Schmeck diesen mit Rotweinessig und Olivenöl ab. Bei Bedarf kannst du noch etwas Salz und Pfeffer hinzugeben, wobei es gut sein kann, dass dies aufgrund der Sardinen nicht unbedingt notwendig ist.

Nahaufnahme-Sardine

 

Lasst den Salat nun ein paar Minuten ziehen, jedoch nicht zu lange, damit er nicht zu matschig wird. Dazu empfehlen wir einen Weißwein, z.B. den unbeschreiblichen Grauburgunder vom Weingut Hirschhof.

Man mag es kaum glauben:

Ursprünglich ist Panzanella ein Gericht, das daraus entstanden ist, dass man ein Rezept gesucht hat, um Reste an Brot zu verwerten. Heute ist es in der Toskana ein bewährtes Familienrezept und auch darüber hinaus hat sich der Klassiker mittlerweile auf der ganzen Welt einen Namen gemacht. Vielleicht auch in Zukunft bei deinen Freunden!

Finales-Bild

 

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